Kursübersicht
Führungen / Einzelvorträge (mit Abendkursen)
Kurse (39)
Kissinger Kurzfilmnacht am 15. August 2026:
Die Regisseurin Lea Friedrich stammt aus Oberthulba und arbeitet in Berlin. Nach der Ausbildung und Jahren der Berufstätigkeit als Gesundheits- und Krankenpflegerin folgt sie ihrer Berufung und macht Filme. Erste Anregungen hat sie im Praktikum am Theater Schloss Maßbach erfahren. Weitere Arbeiten in Berlin bereichern ihren Erfahrungsschatz. Ihr jüngstes Werk ist das Audio: „Abenteuer des Soolensprudel-Brunnengeistes“. Die Kissinger Schauspielerin Katharina Försch spricht alle Rollen.
Lea Friedrich widmet sich in ihren Arbeiten den Themen Selbsterkenntnis, Selbstakzeptanz und Selbstveränderung aus einer femininen Perspektive. Ihre Themen schöpft die Regisseurin auch aus ihrem persönlichen Erfahrungsschatz als zweifache, alleinerziehende Mutter und moderne Frau. Im Anschluss besteht Gelegenheit sich mit der Regisseurin auszutauschen, Fragen zu stellen oder über ihre Arbeiten und die angeschnittenen Themen zu diskutieren.
Bei schönem Wetter im Reservoir, ansonsten Ausweichquartier Stadtsaal (Rathausplatz 2, 97688 Bad Kissingen).
Grimms Märchen – aus germanistischer und informatischer Perspektive
Die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm sind die wohl meistgelesene deutschsprachige Literatur. Auch finden sich auf Wikipedia 165 Filme dazu. Wir wollen in Werk und Leben der Brüder Grimm einführen und danach auf interessante Aspekte wie die Entstehungsgeschichte, die Verbreitung, die Motive, die Märchenhelden, Antagonisten und weitere Akteure der bekannten und weniger bekannten Märchen eingehen und diskutieren. Dazu nutzen wir auch informatische Methoden einschließlich Künstlicher Intelligenz.
Biographie:
Prof. Dr. Frank Puppe hat in Bonn Informatik studiert, in Kaiserlautern promoviert und in Karlsruhe habilitiert. Seit 1992 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Künstliche Intelligenz und Wissenssysteme an der Universität Würzburg; seit 2025 Senior-Professor. Er ist Autor von über 400 Publikationen und leitet zahlreiche Forschungsprojekte im Bereich der Künstliche Intelligenz.
Heinrich Puppe: von 1979 bis 1987 Studium der Germanistik, Philosophie und Erziehungswissenschaften an den Universitäten Trier, Bonn und Marburg/Lahn. 1990 Promotion über den österreichischen Schriftsteller Robert Musil. Seitdem permanente Beschäftigung mit germanistischen Themen. Beruflich 1989-2011 bei der Siemens AG, Aufgabenschwerpunkt: Organisation digitaler Abläufe. Seit 2011 bei Dataport, ein Zusammenschluss der IT-Stellen vier norddeutscher Bundesländer. Aufgabenschwerpunkt: Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung.
Die emotionalisierte Gesellschaft - Mag unser Gehirn Autokraten?
Wir erleben im Westen eine fortschreitende Spaltung der Gesellschaft und verlieren die Fähigkeit uns in die Gefühls- und Gedankenwelt anderer Menschen hineinzuversetzen. Die Welt ist in einem Dauerkrisenzustand und möglicherweise scheitert die Demokratie an den Grenzen unserer Gehirne. Populisten sind auf dem Vormarsch, weil sie den Kampf um unsere Köpfe gewinnen. Das Kurzreferat von Dr. Reinhard Schaupp beschäftigt sich mit dem Thema Neuropolitik und im anschließenden Dialog sollen gemeinsam Lösungsansätze erarbeitet werden.
Papua-Neuguinea – ein Land wie kein anderes und Queensland Australien
830 Stämme, 830 verschiedene Sprachen auf einer Fläche knapp doppelt so groß wie Deutschland. Mit Herzrhythmus-Störungen trat Rudi Kleinhenz in Begleitung seiner Partnerin Gabi Goll diese Reise um die halbe Welt an. Port Moresby, Rabaul und Mt. Hagen waren die Stationen in diesem einzigartigen Land am Rande der Südsee. Nationalparks, bunte Märkte, Relikte aus dem zweiten Weltkrieg und der deutschen Kolonialzeit, sowie Ureinwohnerstämme gab es zu bestaunen. Mit Taxis und Flugzeugen bewegten sich die beiden Bad Kissinger vor Ort voran. Von der hohen Kriminalität bekamen sie zum Glück nichts mit. Rudi Kleinhenz flog im Anschluss noch nach Queensland um dort auf Schnabeltier-Suche zu gehen. Ein weiterer Höhepunkt war ein Abstecher nach Fraser-Island, der größten Sandinsel der Welt. Riesige Waldbrände um Brisbane herum machten den Heimflug fraglich, wie damals beim Hurrikan in der Karibik. Letztendlich ging doch alles planmäßig über die Bühne.
Lesung: Historischer Abend mit Matthias Soeder
Der Priesteranwärter Jacob Wolffen erlebt im Herbst 1618 die Ermordung seiner Familie durch Söldner des Dreißigjährigen Krieges. Statt ins Priesterseminar zu gehen, wird er in Mansfelds Armee verschleppt. Getrieben von einem unerschütterlichen Rachegelübde, muss Jacob seine friedfertige Seele abstreifen und sich in einen gerissenen Kämpfer verwandeln, um den sadistischen Leutnant Heinrich von Hohenfels zu töten.
In Pilsen trifft er auf die Heilerin Anna Dillenberger, die ihm zeigt, dass man Intrigen und Verrat nutzen muss, um eine ganze Armee zu Fall zu bringen. Doch der Weg zur Gerechtigkeit führt durch Todsünden. Jacob steht vor dem schrecklichsten Dilemma seines Lebens.
Ein fesselndes Rachedrama über die moralischen Kosten des Krieges. (Band 1 der Reihe »Tinte und Schwert«)
Brönnhof-Führung
Führung durch das ehemalige US-Übungsgelände „Brönnhof" mit Erläuterungen und historischen, heimatgeschichtlichen Hintergrundinformationen von Gerd Geiß. Im Jahr 2014 zogen die US-Streitkräfte aus Schweinfurt ab. Militärische Gebäude wurden beseitigt und das Gelände für Wanderer und Fahrradfahrer geöffnet. Der Brönnhof ist seit kurzem als Naturschutzgebiet ausgewiesen – ein Meilenstein, für den sich der BUND Naturschutz über viele Jahre eingesetzt hat und nun erreicht wurde. Mehr als 1500 Tier- und Pflanzenarten konnten am 1456 Hektar großen Areal bereits nachgewiesen werden, über 320 Arten davon geschützt. Die ca. 6 km lange Führung wird in Rannungen starten und zu Fuß zum Brönnhof gehen. Dauer ca. 4 Stunden.
Unibund: Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz
Psychische Gesundheit ist eine wichtige Grundlage für Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit – sowohl im Beruf als auch im Privatleben.
In diesem Vortrag erfahren die Teilnehmenden, wie Stress entsteht, welche Warnsignale auf eine zunehmende Belastung hinweisen und wie sie ihre mentale Gesundheit aktiv stärken können. Wissenschaftlich fundierte Inhalte, anschauliche Beispiele und praktische Übungen vermitteln alltagstaugliche Strategien für mehr Resilienz und Wohlbefinden.
Anica Pilz ist freiberufliche Trainerin für Stressmanagement (§20 SGB V) für Unternehmen und Organisationen und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl V für Differentielle Psychologie, Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.
SOS – Mein Kind funktioniert nicht!
Wenn Kinder „nicht funktionieren“, spüren Eltern oft Ratlosigkeit, Wut, Ohnmacht und Druck. Doch hinter den Konflikten liegt meist mehr als Erziehung: unsere eigene Geschichte. Dieser Vortrag lädt ein, die eigenen Prägungen zu erkennen und Wege zu finden frei davon zu werden – um Kinder authentisch, klar und mit mehr Gelassenheit zu begleiten. Johanna Wirsing: Heilpraktikerin, Physiotherapeutin, Mutter zweier Kinder.
Caroline und die Entstehung des Königreichs Bayern
Christian Sepp ist selbstständiger Historiker und Autor. Er studierte Neuere Geschichte, Mittelalterliche Geschichte und Politische Wissenschaft. Er publiziert in erster Linie über die Frauen des Hauses Wittelsbach im 19. Jahrhundert. Neben seiner Tätigkeit als freischaffender Autor arbeitet er im Bayerischen Hauptstaatsarchiv.
Caroline von Baden (1776 – 1841) war Bayerns erste Königin und Sisis Großmutter. Zu ihrem 250. Geburtstag hat Christian Sepp erstmals die wieder aufgefundenen Briefe Carolines an ihren Ehemann, König Max I. Joseph, ausgewertet. Als politisch vielseitig interessierte Frau und erste protestantische Landesmutter hat sie auf Augenhöhe mit Ihrem Mann dazu beigetragen, das Kurfürstentum und spätere Königreich Bayern durch die turbulenten Zeiten vor, mit und nach Napoleon zu führen.
Der Vortrag mit Lesung richtet sich an alle, die sich für bayerische Geschichte, Monarchie und gesellschaftliche Entwicklungen im 19. Jahrhundert interessieren.
Sebastian Fickert - Australien: Eine Reise
Von Sydney über das Zentrum Australiens, Cairns und Brisbane bis zur Gold Coast: Sebastian Fickert wandert in den Blue Mountains, sieht den Sonnenuntergang am Uluru und den Sternenhimmel im Outback, schnorchelt im Great Barrier Reef und surft im Pazifik. Er taucht tief in die Geschichte der ehemaligen, britischen Sträflingskolonie ein, verfolgt gegenwärtige politische Entwicklungen, trifft auf müde Koalas, springende Buckelwale und elegant gleitende Riffhaie. Er trägt kleine Kängurus, weicht bissigen Salties aus, begegnet freundlichen, interessierten Aussis und hilfsbereiten Aborigines.
Sebastian Fickert kennt australische Literatur und beschreibt verschiedene Perspektiven der Landesbewohner. Diesmal kommt eine weitere Sichtweise hinzu: Er reist nicht allein, sondern mit seiner Tochter. Mit viel Humor und feiner Beobachtung nehmen sie die Leser mit durch einen faszinierenden Kontinent.
Bereits viermal war Sebastian Fickert in der Stadtbibliothek Hammelburg zu Gast.
Pressestimmen zum Buch:
„Fickert schreibt keine Reiseführer, sondern literarische Reiseerzählungen. Er zeigt ein vielschichtiges Bild des Landes, das nicht nur Reisefreunde, sondern auch kulturgeschichtlich Interessierte anspricht.“
Saale-Zeitung
„Atmosphärisch dicht und informativ: Die persönlichen Eindrücke werden mit eindrucksvollen Naturbeschreibungen und den vorab durch intensive Lektüre von historischen Romanen und Sachbüchern gewonnenen Kenntnissen über die einstige englische Sträflingskolonie und die langsame Eroberung des Kontinents durch Siedler verbunden.“
Fränkischer Tag
„Es sind diese kleinen, aber doch nachhaltig in Erinnerung gebliebenen Situationen, deren Schilderung – in Verbindung mit des Autors Rückblick auf Geschichte und Kultur – seine Erzählung so interessant und lesenswert macht.“
Main-Post
Digitalisierung im ländlichen Raum in China und Deutschland
In dieser Vortragsreihe vergleicht Dr. Hannes Gohli von der Universität Würzburg Herangehensweisen der Digitalisierung in ländlichen Räumen in Europa und China. Anhand konkreter Fallbeispiele erhalten Teilnehmende Einblicke in europäische „Smart Villages“ und chinesische „Digital Villages“ und lernen, wie sich diese Konzepte unterscheiden. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Politik der Digitalisierung geworfen: Wer entscheidet, welche Technologien zum Einsatz kommen? Woher kommen die Mittel? Inwiefern werden Einwohnerinnen und Einwohner in Entscheidungen integriert, und welche Unternehmen profitieren schlussendlich von der Digitalisierung im ländlichen Raum? Die Vorträge erläutern, wie lokale Akteure versuchen, ihre Interessen in der Politik anzubringen. Die Digitalisierung ist schließlich auch ein Kampf um Ressourcen, der Gewinner und Verlierer hervorbringen wird. Für China zeigen „Digital Villages“speziell, wie auch in autoritären Ländern – wenn auch eingeschränkt – Verhandlungssysteme in der Politikgestaltung mitwirken.
Der Referent:
Hannes Gohli ist Postdoc am Lehrstuhl für China Business and Economic und Geschäftsführer des China-Kompetenzzentrums der Universität Würzburg. In seiner von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Doktorarbeit untersuchte er, wie China die Energiewende mit industriepolitischen Maßnahmen steuert. Sein Post-Doc-Forschungsprojekt untersucht die Machtdynamik zwischen großen Technologieunternehmen und dem chinesischen Staat in der entstehenden Datenökonomie des Landes. Dr. Gohlis Expertise liegt in der Durchführung von Interviews mit Interessenvertretern im chinesischen Elektrizitätssektor, wobei sich seine jüngsten Forschungen darauf konzentrieren, welche industriepolitischen Instrumente die chinesische Regierung einsetzt, um verschiedene Formen der Stromerzeugung und -übertragung zu unterdrücken oder zu fördern. Vor seiner Promotion absolvierte Dr. Gohli einen Bachelor of Arts an der Syddansk Universitet in Sønderborg, Dänemark, und erwarb einen Master of Science an der Universität Würzburg, beide in den Bereichen China Business und Economics.
Literatur:
-‘Blockchain Chicken Farm and Other Stories of Tech in China’s Countryside’ von Xiaowei Wang
- Für Europe: ‘Smart Villages in the EU and Beyond’ von Anna Visvizi und Miltiadis Lytras
Finanzplanung für Frauen: Eben nicht "Arm dran im Alter"
Die finanzielle Absicherung im Alter ist für Frauen ein wichtiges Thema. Doch mit der Umsetzung hapert es leider noch oft. So sorgen Frauen oft viel schlechter vor als Männer und merken dies häufig spät. Mit 20 ist noch lange Zeit bis zur Rente, mit 30 sind es die Kinder, die viele Frauen das Thema aufschieben lassen, und mit 40 oder 50 ist es doch angeblich zu spät? Gerade aber Frauen leben in der Regel länger als Männer und haben geringere Rentenanwartschaften. So sind sie geradezu abhängig von einer angemessenen Vermögensbildung, um Altersarmut zu verhindern. Manche Frauen mit Steuerklasse V denken, ihr Einkommen sei zu gering für eine Rücklage. Es gilt, seine Finanzen selbst "in die Hand zu nehmen", als Single und auch in einer Partnerschaft. Mit 20, 30, 40 oder auch noch Anfang 50. Denn der Partner ist keine Altersvorsorge!
Grundbesitz zu Lebzeiten übergeben oder lieber vererben?
Ist es sinnvoll, Grundbesitz schon zu Lebzeiten zu übergeben oder diesen erst nach dem Tod zu vererben? Die rechtlichen Vor- und Nachteile von Überlassungen zu Lebzeiten werden im Vortrag - auch anhand praktischer Beispiele und ggf. von Fragen aus dem Teilnehmerkreis - erörtert.
Dr. Elisabeth Wöhrle ist Notarassessorin im Freistaat Bayern (angehende Notarin) und derzeit als Notarvertreterin für die Notarin Julia Münzenmaier in Hammelburg tätig.
Opernring - Vortragsreihe
Der Opernring organisiert monatlich je eine Operntour. Am jeweiligen Donnerstag davor wird ein Vortrag zum Inhalt des bevorstehenden Opernbesuchs angeboten, der völlig unabhängig von einer Teilnahme an der Tour besucht werden kann. Angeboten werden die Opernbesuche:
Tankredi (G. Rossini) in Frankfurt am 25. Oktober 2026
Andrea Chenier (U. Giordano) in Darmstadt am 15. November 2026
Un ballo in maschera (G. Verdi) in Frankfurt am 13. Dezember 2026
La Mamma (G. Donizetti) in Wiesbaden am 16. Januar 2027
Weiterführende Information zur Opernfahrt direkt bei Torsten Steige, Telefon 0176/211 63 887 oder unter www.opernring.de
Bangladesch - indisches Chaos im Quadrat
Neujahr 2025 flogen das Bad Kissinger Globetrotter-Paar Gabi Goll und Rudi Kleinhenz über Katar nach Bangladesch, Rudis 169. Reiseland. Katar hatten die beiden 20 Jahre vorher schon mal besucht. Der modernste Flughafen der Welt allein schon war eine Sensation. Das Ländchen hat einen Quantensprung hinter sich. In der Hauptstadt Doha geht es geregelt zu, im Vergleich zum Verkehrschaos der 20 Mio. Metropole Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch. Verkehrsmittel aller Art, von der Eselskarre bis zum SUV ist alles vorhanden, Verkehrsregeln gibt es nicht, Führerschein vom Neckermann hätte man früher gesagt. Zum ersten Mal in 40 Reisejahren traute sich Rudi nicht selbst ans Steuer. Ein Mietwagen mit Fahrer war die Lösung. Mit dem sympathischen jungen Mann legten die beiden 2.000 km im Land zurück. Nationalparks, Tempel, Klöster, sogar eine Pyramide gab es zu bestaunen, die Schiffabwrackwerft von Chittagong und das Verkehrschaos von Dhaka runden eine extrem spannende Reise durch ein außergewöhnliches Land ab. Das deutsche Paar ist nun auf zahllosen Handys der Einheimischen als Foto vorhanden, denn praktisch jeder von ihnen wollte sich mit den Fremden ablichten lassen.
Vortrag: Drei Säulen für ein selbstbestimmtes, aktives und sicheres Leben im eigenen Zuhause
Selbstbestimmt, aktiv und sicher im eigenen Zuhause zu leben – das ist Lebensqualität, auf die man auch im Alter nicht verzichten möchte. In einem kurzweiligen Vortrag geben die Johanniter praktische Tipps, wie Seniorinnen und Senioren mit einfachen Mitteln mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden schaffen können. Kleine Wohnraumanpassungen können etwa Stolperfallen beseitigen und Stürze verhindern. Ergänzend stärken gezielte Übungen in Sturzpräventionskursen den Bewegungsapparat sowie Reaktions- und Koordinationsfähigkeit.
Ein Hausnotrufsystem bietet zudem zusätzliche Sicherheit, da im Notfall schnell Hilfe gerufen werden kann.
Lesung: Tödliches Vermächtnis
Hauptkommissar Peter Pfeiffer erbt eine alte Villa vor den Toren Würzburgs. All seine Probleme scheinen damit gelöst. Doch das Erbe entwickelt sich zu einem Albtraum. Denn jemand versucht hartnäckig, sich Zugang in die Villa zu verschaffen. Dazu geschehen Dinge, die Pfeiffer an seinem Verstand zweifeln lassen.
Als ein Mord geschieht und sein Kollege verdächtigt wird, erkennt Pfeiffer, dass die Falle für ihn bestimmt war. Noch bevor er seine Familie in Sicherheit bringen kann, stellt ihn der Mörder vor eine Entscheidung über Leben und Tod.
Entdeckungen in und um Schloss Saaleck
Um das Jahr 1000 wird erstmals von den Saaleckern berichtet. Aus dieser Zeit stammt wohl der Centturm von Schloss Saaleck. Alle anderen Gebäudeteile des Schlosses sind in späteren Bauphasen entstanden. Obwohl Schloss Saaleck zurzeit nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist, werden im Rahmen der Führung der Ostflügel und die historischen Lagerkeller der Saalecker Weine unter dem Schloss erkundet. Und natürlich wird dort auch ein Gläschen Saalecker Wein zur Verkostung angeboten. Auch aus jüngerer Zeit gibt es rund um Schloss Saaleck einiges zu entdecken. Freuen Sie sich auf abwechslungsreiche 90 Minuten.
Christiane Schmid ist ausgebildete Gästeführerin WeinErlebnis Franken.
Vortrag: Drei Säulen für ein selbstbestimmtes, aktives und sicheres Leben im eigenen Zuhause
Selbstbestimmt, aktiv und sicher im eigenen Zuhause zu leben – das ist Lebensqualität, auf die man auch im Alter nicht verzichten möchte. In einem kurzweiligen Vortrag geben die Johanniter praktische Tipps, wie Seniorinnen und Senioren mit einfachen Mitteln mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden schaffen können. Kleine Wohnraumanpassungen können etwa Stolperfallen beseitigen und Stürze verhindern. Ergänzend stärken gezielte Übungen in Sturzpräventionskursen den Bewegungsapparat sowie Reaktions- und Koordinationsfähigkeit.
Ein Hausnotrufsystem bietet zudem zusätzliche Sicherheit, da im Notfall schnell Hilfe gerufen werden kann.
Wie kann ich selbst für Krisen und Katstrophen vorsorgen?
Stromausfall, Hochwasser oder andere Krisen: Wie gut bist du vorbereitet? Bei diesem Seminar wird gezeigt, wie man in Ausnahmesituationen ruhig bleibt und die ersten 72 Stunden eigenständig meistert. Von Notfallkoffer bis Krisenvorsorge – hier gibt’s praktische Tipps für den Ernstfall.
„Die aktuelle Zeit ist sicherheitspolitisch spannend – und genau deshalb braucht es Orte, an denen informiert, kritisch und offen diskutiert werden kann. In meinen Vorträgen und Kursen an Volkshochschulen in Nordbayern vermittle ich Wissen zu Welt-, Europa- und Deutschlandpolitik sowie zu Sicherheitspolitik, Zivil- und Katastrophenschutz praxisnah und verständlich. Besonders schätze ich den Austausch mit den Teilnehmenden und das große Interesse an gesellschaftlich relevanten Themen. Die Volkshochschule bietet dafür einen offenen und wertschätzenden Rahmen, in dem unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen und gesellschaftlicher Dialog gelebt wird.“
— Klaus Roth, Regierungsoberamtsrat einer Bundesbehörde.
Maximale Teilnehmerzahl: 16
